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Ein Blinder besucht Köpenick,

er hat vom hiesigen Wasser gehört,

das heilen könne.

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Er lässt sich von seinen Instinkten führen

und verzichtet auf die Führung

eines Ortskundigen.

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Doch was stellt sich ihm

da alles in den Weg,

was räumt er beiseite,

wem begegnetet er,

was hört er, was spürt er,

verwirrend

und erhellend zugleich.

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(Wie ich mich wundere,

wie ich voreile, zurückweiche,

wie ich mich schäme,

wie ich schier vom Glück

durchströmt werde,

wie ich den Zeitenlauf,

meine eigene Existenz

vernehme und wahrnehme

als Musik- und Flusslauf)

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Da begegnet er

einem Geschichtenerzähler,

vielleicht auch Dichter

und beschließt, bei ihm zu bleiben.

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Nicht, dass er wirklich

je daran geglaubt hätte,

hier wirklich Heilung zu finden,

so aber wird ihm

eine andere Heilung zuteil,

als erwartet.

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